Klinikpost, Röntgen und Videos — ohne Ordnerchaos
Unterlagen kommen aus vier Richtungen: von der Klinik per Mail, vom Halter über das Portal, aus der Kamera des iPads und vom Scanner. Sie landen alle im selben Posteingang, bekommen einen Zuordnungsvorschlag mit Begründung — und werden erst auf Ihren Klick Teil einer Akte.
Vier Wege herein
| Kanal | Wofür | Was Sie tun müssen |
|---|---|---|
| Eigene Unterlagen-Adresse | Kliniken und Tierarztpraxen | Adresse weitergeben — z. B. praxis@inbox.praxis-cockpit.de |
| Halter-Portal | OP-Bericht und Röntgen vor dem Ersttermin | nichts, der Link geht mit der Bestätigung raus |
| Kamera und Datei | Fotos, Behandlungsvideos, Scans | am Tier hochladen oder direkt aufnehmen |
| Weiterleitung | Post, die zuerst im Praxispostfach landet | weiterleiten — der ursprüngliche Absender wird erkannt |
Der Posteingang
Alles Neue liegt zuerst im Posteingang, nicht in einer Akte. Zu jedem Eingang stehen bis zu drei Vorschläge, jeweils mit Begründung: „Tiername im Betreff“, „Absender ist der überweisende Tierarzt“, „einziges Tier dieses Halters“, „Termin in den letzten vier Wochen“.
- Zuordnung nur per KlickAutomatisch zugeordnet wird nichts. Eine Klinik schreibt auch über fremde Tiere, und eine Fehlzuordnung in einer Akte fällt später kaum auf.
- Schwache Vorschläge werden verworfenEin reiner Namenstreffer ohne zweites Signal wird nicht angezeigt. Bei neun Hunden namens „Luna“ wäre er meistens falsch — und ein schwacher Vorschlag erzieht dazu, die Liste zu überfliegen.
- Der Halter steht am VorschlagZwei Chips „Joy“ ohne Halternamen sind nicht unterscheidbar.
- Signaturbilder fliegen rausLogos und Social-Media-Icons unter 60 KB werden verworfen. Ungefiltert ersäuft der Posteingang in Grafikmüll und wird nach einer Woche nicht mehr benutzt.
Archiv: was kam wann, und wohin ging es
Der zweite Reiter zeigt jeden Eingang unabhängig von der Zuordnung, sortiert nach Eingangszeit. An jeder Zeile stehen zwei Funktionen, die es gibt, weil Fehlzuordnungen sonst unauffindbar wären:
- Verlauf — in Sätzen statt Rohdaten: „Eingegangen über Mail von …“, „Zugeordnet an Krümel“, „Umgeordnet von Bello zu Luna“, jeweils mit Zeit und Benutzer.
- Umordnen oder lösen — ein Dokument zurück in den Posteingang schieben und neu zuordnen.
PDF ansehen und markieren
PDFs öffnen sich im Cockpit — mit Textauswahl, Zoom und drei Werkzeugen: Textmarker über ausgewählten Text, Fläche als Rechteck für Röntgenbilder und Tabellen, Notiz als Zettel mit Kommentar.
Markiert wird neben der Datei, nicht in ihr
Ein Eingangsdokument ist ein Nachweis. Eine Klinikakte nachträglich zu bemalen, macht sie als Beleg wertlos — und würde die Prüfsumme zerstören, an der die Dublettenerkennung hängt. Anmerkungen liegen deshalb als eigene Ebene daneben und lassen sich jederzeit ändern oder löschen.
Für Rückfragen an eine Klinik gibt es „markiert herunterladen“: ein PDF mit eingebrannten Markierungen und einer Schlussseite, auf der die Notizen nummeriert ausgeschrieben stehen. Diese Fassung wird nur heruntergeladen, nicht abgelegt — die Akte führt genau eine Datei je Unterlage.
Ganganalyse
Videoaufnahmen sind keine losen Dateien, sondern ein Datensatz mit Protokoll: Gangart, Umgebung, Untergrund, angeleint oder frei, Aufnahmegerät, Ansicht und Wiederholung. Nur so ist ein Vergleich über Monate aussagekräftig. Details auf der Seite Ganganalyse.
- Aufnahme-AssistentFührt durch die Ansichten, liest Dauer und Auflösung vor dem Upload aus, legt bei erneuter Aufnahme automatisch einen weiteren Versuch an.
- Vorher-NachherZwei Sessions nebeneinander. Weichen Gangart, Umgebung oder Untergrund voneinander ab, weist der Vergleich darauf hin — sonst vergleicht man Aufnahmebedingungen statt Gangbilder.
- Große Dateien ohne ÄrgerUpload mit Fortschritt, Wiederaufsetzen nach Abbruch, direkt in den Objektspeicher statt durch die Datenbank.
- Automatische AuswertungDer Weg ist gebaut, produktiv wird sie mit unserem eigenen Modell. Bis dahin ist die Ganganalyse Aufnahme, Ablage und Vergleich — was sie kann, steht hier, und was nicht, auch.
Enthalten in: Unterlagen — + 19 €/Monat. Alle Preise ansehen →
Speicher: Ohne dieses Modul bleibt es bei 5 GB. Videos wachsen: Eine Ganganalyse mit vier Clips liegt bei 150–300 MB, bei drei bis fünf Sessions pro Woche sind das 50–80 GB im Jahr. Zusätzlicher Speicher kostet 9 € je 50 GB im Monat.
Sehen, ob es zu Ihrer Praxis passt
Wir zeigen das Cockpit an einem echten Ablauf: Termin, Behandlung, Bericht, Rechnung. Danach wissen Sie, was es kann und was nicht.
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